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26.11.14

Sachspenden benötigt

Gestern habe ich einen rießen Sack zum Second Hand Laden gebracht, kurz danach erreicht mich unten stehende Email, weitergeleitet von einer Freundin.
Benötigt werden dringend Sachspenden für ein Asylheim in Berlin Lichtenberg. Momentan werden ein Großteil der Spenden von den Mitarbeitern privat organisiert. Ich selbst habe noch die ein oder anderen zu kleinen Kinderschuhe, Wollsocken von Oma etc. die ich gerne abgebe.

Hier findet Ihr Details:

18.11.14

Orientierungssysteme

Seid neun Jahren begleitet uns der Gang zur Manualtherapie. Das nur nebensächlich, interessant ist das Haus in welchem die Praxis eingemietet ist. Ein Studentenwohnheim der eher sporadisch bis nahezu vernachlässigten Sorte. Grauer Plattenbau, gefühlte 100 Stockwerke hoch, erreichbar mit 3 alten, finsteren Aufzügen die nach Urin stinken. Währe die Therapeutin nicht eine Koryphäe, mich würde niemand freiwillig in dieses Gebäude bekommen (ich bin ja durchaus ein visueller Mensch der gutes Ambiente schätzt).
Aber das Leben währe nicht so wunderbar, würde es einen nicht immer wieder überraschen.
Nach 2 Jahren Pause war ich bei meinem ersten erneuten Besuch im Wohnheim wirklich baff.
Mit wenig Mitteln wurde hier aus einem maroden Komplex ein kleines architektonisches Glanzstück gezaubert. Statt des alten, dunklen, putzbröckelnden Eingangs werde ich in einer Halle empfangen. Der Eingangsbereich wurde mit dem benachbarten Gebäude verbunden, geöffnet und als Empfangshalle ausgebaut. Das Farbkonzept (Neonorange) führt sich als Orientierungssystem zart durch alle Stockwerke. Mehr davon Berlin!
Orientierungssysteme im (öffentlichen) Raum, spannendes Thema und in Deutschland leider in der Praxis noch nicht weit verbreitet (Krankenhäuser, Bibliotheken,...). Habt Ihr Beispiele für gelungene Leitsysteme? Wer mehr darüber wissen möchte, es gibt einige Designbücher über dieses Thema, zB. hier oder hier.

15.3.14

Papeterie

Ein Zufallsfund.
Fünf Kilometer gegen den Wind geradelt, erst ein Abstecher im Type Hype und dann, ach so süß, so unerwartet so niedlich. Die kleine aber feine Papeterie Luiban. Ganz verliebt bin ich in diverse Blöcke, das Origamipapier und die Post its. Naja, die DIN langen Neonbriefumschläge waren auch sehr cool...und die Büroklammern...und und und.




28.2.14

Ikeas...Kunst....räusper

Erinnert Ihr Euch noch an diesen etwas länger zurückliegenden Post.
Wohl nicht wohl nicht.
In meinem Hinterköpfchen regte sich noch eine wage Erinnerung an das Direktorenhaus welches ich immer wieder gerne besuche. Nicht zuletzt wegen der tollen Winzerweine, den Häppchen und der Livemusik/-performance. Aber das nur nebenbei. Ikeas Agentur (oder Inhouse Werbeabteilung) war wohl auch schon da....


20.9.12

Berlin ick liebe Dir

aber es gibt Momente, da nervst du mich gewaltig. Zum Beispiel, wenn man auf dem Weg von Friedrichshain nach Mitte bei Baustelle 35 aufhört zu zählen. Wenn man beim Umfahren einer Baustelle auf die nächste Baustelle trifft. Wenn die Oberbaumbrücke ein Jahr gesperrt wird und da irgendwie nie jemand zu arbeiten scheint....
Ich habe bereits seid geraumer Zeit nicht mehr die illusionäre Vorstellung mit dem Auto vorranzuschreiten. Nein, daran denke ich nicht. Auch nicht mit die S-Bahn, ich will dich ja nicht kränken. Aber Berlin, ich bitte dich, das Rad? Jetzt auch noch das Rad? Manchmal verlangst Du wirklich viel von uns.




Aber zum Glück zeigst du uns in all dem Desaster immer wieder, was wir an dir haben. Welch unsetliche Glück wir haben in einer Stadt zu leben in der andere Menschen Urlaub machen. Ein Arbeitsweg fühlt sich dann manchmal an wie ein Sightseeing Trip. Vom Kunsthaus Tacheles am Friedrichstadtpalast vorbei die Friedrichsstraße lang, kleiner Fotoabstecher zum Brandenburger Tor (fotografiere ich alle 5 Jahre mal). Unter den Linden kämpft man sich zum Berliner Dom, zurück zum Alex, vorbei am Haus des Lehrers, Karl-Marx-Allee...hallo geliebtes Kino International, Café Moskau, Frankfurter Allee, home.



10.7.12

Portrait #1 Helen aus der Yogibar

Wortkarg zeigt ich mich bisher, mein zu Hause ist die Bildsprache. Das wird sich heute ändern. Ich bin nicht etwa über Nacht zur Texterin geworden, nein, aber es gibt eine Neuerung auf meinem Blog die mehr Worte braucht. Die von Worten lebt. Nach und nach möchte ich Euch Menschen aus meinem unmittelbaren Umfeld vorstellen. Es sind nicht zwangsläufig enge Freunde oder Familienmitglieder vielmehr handelt es sich um Menschen die zufällig meinen Alltag kreuzen. Deren Begegnung mich inspiriert, begeistert oder fasziniert. Auf welche Art auch immer.

Den Anfang meiner Portrait-Reihe macht die wunderbare Helen. 

Wir kennen uns seid zwei Jahren. Eine charismatische Frau die schon im zarten Alter eine Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt wie ich sie sonst meist von wesentlich älteren Menschen kenne. Helen ist meine Yogalehrerin. Das mag einiges erklären. Aber nicht alles! Soviel kann ich schon sagen, ein aufregendes und intensives Leben liegt jetzt schon hinter ihr! Für das Interview in ihren Räumlichkeiten hatte ich eine Stunde eingeplant. Nach 2 1/2 Stunden saßen wir immer noch -vertieft in ihr beeindruckendes Leben- auf der Yogamatte und sprachen über Leben, Ansichten und Erfahrungen. Dann hat uns der Alltag eingeholt. Kurz zur Person: Helen wohnt mit Mann und Kind in Berlin und hat vor einem halben Jahr Ihr erstes eigenes Yogastudio die Yogibar eröffnet. 



Helen, seid Deiner Kindheit beschäftigst Du Dich mit Yoga. Nicht gerade typisch für ein Kind der 80er. Wie kam es dazu? 
Ich habe mich schon als Kind für das Leben und das „Leben nach dem Leben“ interessiert. Eines Tages kam ich aus dem Kindergarten und habe meiner Mutter ein Bild von mir geschenkt und meinte dazu, wenn ich einmal sterbe, dann soll sie dieses Bild von mir aufhängen und immer wenn ihre Nase kitzelt, dann wäre ich das, denn ich wäre auch nach dem Tod immer bei ihr. Das war ziemlich schockierend für meine Mutter, sie hat sich daraufhin sehr intensiv mit spirituellen Themen auseinandergesetzt und mich immer mit einbezogen.
Bereits in der Kindheit habe ich mit meiner Mutter meditiert, mein Kinderzimmer mit einer Wünschelrute ausgemessen usw. Seit meinem 6. Lebensjahr lebe ich bewusst vegetarisch. Mein Vater (ein passionierter Jäger) hatte damals Karnickel in unserem Keller zum Ausbluten gehängt, mir taten die Tiere furchtbar Leid und ich wollte ab diesem Zeitpunkt niemals mehr Fleisch essen. Dabei ist es auch geblieben.
Trotz meines Interesses an Spiritualität und den regen Austausches mit meiner Mutter habe ich mich mit 16 erstmal abgewendet. In dieser Zeit bin ich meinen Werten, wie vegetarisch leben zwar treu geblieben, aber ich wollte von den wöchentlichen Feuerzeremonien in unserem Wohnzimmer und den Vollmondmeditationen nichts mehr wissen.
Nach dem Abitur bin ich nach Hamburg gegangen und habe eine Ausbildung zum Multimedia Producer absolviert. In meiner Agenturzeit kam dann ganz schnell der Wunsch nach „mehr“ und ich fing wieder an zu meditieren und habe auch einen Yogakurs besucht, zu dem ich es aber leider (wegen der langen Arbeitszeit) fast nie geschafft hatte. 
Wann kam der Wendepunkt in Deinem Leben an dem Du Dich endgültig dem Yoga verschrieben hast?
Ich bin an einem Abend auf dem Heimweg von zwei bewaffneten Männern überfallen worden. Im Grunde wollte die beiden nur meinen Rucksack aber was sie mir genommen hatten, war viel mehr. Da der Überfall quasi vor meiner Haustür war habe ich mein Gefühl von zu Hause und Geborgensein verloren. Ich bin damals in ein schlimmes Loch gefallen und mir wurde bewusst, dass man einen wirklichen Halt nur in Sich finden kann und nicht in äusseren Dingen. Aber wie findet man den Halt in Sich?
Meine Mutter hatte mir schon vor dem Überfall erzählt, dass ihr Lehrer ein Jugendseminar in seiner Stadt in Indien gibt. Nach dem Überfall war dann klar: Da muß ich jetzt hin. Und so bin ich für 6 Wochen nach Visakhapatnam. Das Seminar war sehr heilsam für mich. Ich habe viel meditiert, Mantras gesungen, Vorträge über die Veden und Ayurveda gehört und jeden Tag stand auch Hatha Yoga auf dem Programm.
Welche Ausbildung liegt seitdem hinter Dir?
Meine erste Yogalehrerausbildung habe ich 2003 bei Yoga Vidya absolviert. Gar nicht mit dem Gedanken, Lehrer werden zu wollen, vielmehr wollte ich tiefer ins Yoga eintauchen. Die Yogaschulen, die ich in der Zeit besucht hatte, haben alle nur Asanas (Körperübungen) gelernt und ich wollte mehr wissen, wollte alle Aspekte die zum Hatha Yoga gehören erfahren.
Nach dieser Ausbildung bin ich für ein Jahr nach Indien, dort habe ich eine zweite Ausbildung bei Karen o,Bannen absolviert. Diese Ausbildung war in der Tradtion von BKS Iyengar. Es folgten von 2005 bis 2008 eine weitere Ausbildung bei Cityyoga Berlin, in der Tradition von Anusara und  2010 eine Ausbildung zum ayurvedischen Gesundheitberater bei Sonne & Mond in Berlin. Weiterbildungen in Hormonyoga, Schwangerenyoga und Kinderyoga folgten.

Erzähl uns aus Deiner Zeit in Indien. Wie hast Du dort gelebt?
Ich habe das ganze Jahr sehr Basic gelebt. Das heißt einfache Unterkünfte in einem Ashram. Während der Ausbildung in Risikesh hatte ich ein kleines, einfaches Appartement. Während dieser Zeit bin ich dreimal in ein Kloster gegangen, um die Vipassana Meditation in einem 10tägigen Retreat zu erlernen. Das heißt, für 10 Tage nicht sprechen, lesen, schreiben, nur 2 Mahlzeiten am Tag (morgens um 7 und Mittags um 11) und 10 Stunden am Tag meditieren.
Der einzige Luxus in dieser Zeit war mein Laptop. Den brauchte ich zum arbeiten, denn ich habe nebenher als freie Programmiererin gejobt und mir so das Jahr in Indien finanziert.
Welcher Eindruck aus Deiner Zeit in Indien war der intensivste?
Ganz sicher die Erlebnisse im Kloster. Die Ruhe und Kraft die man spürt wenn man schweigt ist der absolute Wahnsinn.
Was gibt Dir Yoga?
Kontakt zu mir Selbst, inneren Raum, Klarheit in den Gedanken und in den Gefühlen.
Was war der ungewöhnlichste oder berührendste Moment Deiner bisherigen Yogalaufbahn?
Der ungewöhnlichste Moment war sicherlich, als ich 2005 im Parmath Niketan Ashram Inder im Yoga unterrichtet habe. In einer riesengroßen Halle mit knapp 60 Leuten. Ich stand da auf diesem Podest und dachte, irgendwas stimmt hier nicht ;) Da habe ich von allen am meisten gelernt.
Wie gingst Du früher mit materiellem Besitz um, wie heute? Was hat sich geändert?
Nach meinem Jahr in Indien habe ich materiellen Besitz als sehr belastend empfunden. Nur einen Rucksack mit Dingen, die man braucht, das war oder ist ein sehr freies Gefühl für mich. Besitz bringt schnell Verhaftung mit sich. Ich bin nach dem Jahr auch weiter viel getravellt, zwischen Deutschland, Indien und Thailand.
Seid der Geburt Deines Sohnes bist Du sesshaft geworden, wie war das für eine Nomadin wie Dich? Ich stelle mir so einen Lebenswandel nicht leicht vor.
Ja, die Geburt meines Sohnes hat mein Leben sehr verändert. Das hätte ich nicht gedacht. Ich habe in Indien und Thailand viele Traveller auch mit Kindern gesehen und dachte, Kinderkriegen läuft so nebenbei und man zieht weiter durch die Welt. Aber das war bei mir nicht so. Ich war mit meinem Sohn zwar schon zweimal in Thailand, mit 11 Monaten und mit 22 Monaten, aber da sind wir mit verdammt viel Gepäck und Sorgen verreist. Wir sind auf einer Insel geblieben, die über eine gute ärztliche Versorgung verfügte. Eine Vipassana (10 Tage ins Kloster) zur Zeit? Undenkbar. Die Liebe zu meinem Sohn raubt meine Freiheit und erst seitdem ich das akzeptiere, kann ich das sehr gut annehmen. Die Stabilität, die er mir schenkt, gibt mir Ruhe und läßt mich hier in dieser Welt ankommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich würde ihm gerne einmal Indien zeigen, vor allem Rishikesh, wo ich soviel zeit verbracht habe. Aber ich warte, bis er 4 oder 5 Jahre ist. 

Wie integrierst Du Yoga in Dein privates Leben außerhalb der Yogibar? Wie sieht Dein Alltag heute aus?
Ich habe meine Yogamatte immer ausgerollt und versuche jeden Tag Yogaübungen zu machen. Am liebsten mache ich Yoga morgens, aber das ist mit einem kleinen Kind nicht so einfach. Ich versuche natürlich auch andere Aspekte mit in meinen Alltag einzubeziehen, wie Ernährung und Lesen von Yogatexten. Die Dinge positiv zu sehen und vor allem Dinge einfach so anzunehmen wie sie sind – ist eine tägliche Übung aufs Neue. Doch auch bei all meiner yogischen Praxis muss ich sagen, ich bin immer noch und mein Leben lang ein Übender. Die Erleuchtung ist noch weit entfernt.
Ich persönlich bin ein absoluter Fan Deiner Räumlichkeiten. Was hat Dich bei der Gestaltung und beim Farbkonzept inspiriert?
Die meiste Inspiration habe ich sicherlich auf meinen Reisen bekommen. Die alten Tempel und Ashrame in Indien haben mich sehr verzaubert. Diese alten Gebäude, die oft bröckelige Wände oder Außenfassaden haben, der Steinboden meist abgenutzt und die Treppen im Laufe der Jahre abgelaufen, strahlen für mich etwas ganz Besonderes aus. Nichts Perfektes und nichts Aufgesetztes – etwas Reines und dadurch auch etwas Klares. Auch die Yogahallen sind ganz schlicht und einfach: ein großer Raum, Steinboden, eine Ecke für die Yogamaterialien und einen Altar – das war´s. Keine aufgesetzte Wellness-Oase. Man spürt in diesen Hallen sofort, hier geht es um die Findung zu Sich Selbst und nicht um eine weitere Ablenkung im Äusseren.
Die Farbwelt der Yogibar ist fast von alleine entstanden. Ich wollte alles so natürlich wie möglich haben und so haben wir die Dielen einfach abgeschliffen und geölt und die Tapeten runtergerissen und hinter den Tapeten hat sich eine spannende Farbwelt gezeigt. In einer Ecke haben wir türkisfarbenen Putz entdeckt und diesen Ton haben wir dann extra an mischen lassen und weiterverwendet. Alle Materialen sind aus Naturprodukten, Korkblöcke, Hanfgurte etc. Die Natur bietet doch die beste Farbwelt überhaupt. Ich muß an dieser Stelle dazusagen, dass mein Mann die yogibar für mich renoviert hat. Er kennt mich, meinen Geschmack und wusste unausgesprochen sehr genau, wie ich mir die Räumlichkeiten vorstelle. Deshalb ist die Yogibar so schön und liebevoll wie sie ist.

Und noch mal aus rein persönlicher Neugierde: Was ist das für ein Boden im Flur? Der fühlt sich so schön warm an und sieht einfach klasse aus.
Wir haben den vorhandenen Lenolium rausgerissen und den Boden mit einer Art Estricht ausgegossen und dann mit einer Bodenfarbe angestrichen – mehr nicht ;) 

 Liebe Helen, vielen Dank für das Interview und den Einblick in Dein aufregendes Leben, darauf trinken wir einen :-) Yogitee?
Zu guter Letzt haben wir noch ein Gewinnspiel. Wenn Ihr bis zum 24.07 einen Kommentar hinterlasst, könnt Ihr 2x eine kostenlose Yogastunden in der Yogibar gewinnen. (Da das Gewinnspiel wohl regional von Interesse ist schreibt bitte Yogibar an den Anfang Eures Kommentars, damit wir wissen, dass Ihr an der Verlosung teilnehmen wollt.)

25.6.12

Nass bis auf die Haut so stand sie da....dieses Lied von Freundeskreis ging mir die ganze Fahrradfahrt von Neukölln nach Friedrichshain durch den Kopf. Denn in der Tat, nass bis auf die Haut so stand ich da.
Eigentlich wollte ich im Anschluss an einen Termin noch ein wenig in Neuköllns kleinen Läden bummeln. Daraus wurde nichts, die Sonne konnte dem Regen leider nicht trotzen. Erst jetzt, wo meine triefende Hose an der Leine hängt, kitzeln mich die Strahlen der Sonne wieder aus der Wohnung raus. Sie scheint mit mir zu spielen, die Gute.
Heute zeige ich ein paar Fotos vom letzten Schulausflug meiner Großen. Eltern waren willkommen, ich folgte der Einladung in die Gärten der Welt. Das letzte (und einzige) Mal war ich vor der Geburt der Großen dort. (Meinerseits) wenig begeistert trafen wir uns mit Freunden auf einen Spaziergang. Es war Herbst, die Bäume sahen schon recht kahl aus, die Wege führten an "nichts" vorbei, selbst das Chinesische Teehaus konnte keine Begeisterungsstürme in mir hervorrufen. Wir blieben auf Distanz, der Garten und ich. Also dauerte es über 6 Jahre bis ich einen erneuten Besuch in den unweit entfernten Garten wagte.
Was soll ich sagen. In den 6 Jahren wurde aus einer grauen Maus eine attraktive, gestandene Dame (ich finde schönen Dingen sollte man eine weibliche Ansprache geben). Es kamen viele neue Gärten dazu wie der Irrgarten, der Christliche Garten und der Orientalische Garten der es mir besonders angetan hat. Hier ein paar Impressionen meines letzten Schulausfluges :)





23.6.12

Jetzt musste ich mal herzhaft lachen! Das Michelberger Hotel, ein wirklich tolles Hotel hier in Berlin Friedrichshain -mit exzellentem Mittagstisch- hat da, wo normalerweise die Tageskarte steht, obigen Text verfasst.
Ja ja, auch ich verspüre -je nach Tagesform-  das Gefühl von Mitleid, überheblichem Lächeln oder absoluter Genervtheit wenn mich (meist älter) Gäste beim erstmaligen betreten unserer Wohnung fragen, wann denn der Maler kommt (das gehört so? Aha.).
Auch bin ich mir sicher, dass es sich hierbei nicht um Diskriminierung von Schwaben, Engländern oder Iren (geschweige denn Supermännern) handelt :-)

25.4.12

Berlin

du bist so wunderbar Berlin

24.4.12

Kick mal

Ihr seid beim Arbeiten und möchtet mal wieder für einen kleinen Augenblick grinsen? Schaut doch mal bei Notes of Berlin vorbei. Nicht nur für Berliner!....auch so ganz amüsant.




31.1.12

Schokokalifragilistikexpialigetisch

Winterferien könnten so schön sein. Könnten. Wenn nicht gerade die zweite Eingewöhnung der zweiten Tochter in der dritten Woche stattfände. Um die kostbaren Tage nicht einfach so verstreichen zu lassen haben wir beschlossen jeden Tag ein kleines Highlight zu erleben. Heute: Ein Besuch in der Schokoladenfabrik. Ok, bei Ritter Sport am Gendarmenmarkt. War jetzt nicht so magisch wie Charlys Schokoladenfabrik, aber dennoch schön. Für 3,80€ kann man sich eine eigene Schokolade herstellen lassen, die Zutatenauswahl ist ordentlich und reicht von Müsli, diversen Nusssorten, Smartis und Gummibärchen über Joguhrtflocken, Erdbeerflakes bis hin zu Jelly Bellys.
Unsere Kreationen waren
Kinderschokolade: Marsmallows, Zuckerperlen und Pops (klingt furchtbar schmeckt genial)
Erwachsenenstoff: Anis, roter Pfeffer und Marsmallows (a biserl intensiv aber dennoch lecker)

 
Leider hatte ich den Fotoapparat vegessen (Chaotentag) daher nur ein paar Impressionen der Website.


18.1.12

Kiezspaziergang

Heute scheint endlich wieder einmal die Sonne, ein herrliches Licht durchflutet die Straßen und weckt die tot geglaubten Lebensgeister in mir. Grund genug heute die Verpflichtungen zu vergessen und den kindbedingten, geregelten Tagesablauf zu durchbrechen. Schön war´s. Ein kleiner aber feiner Rundgang durch den Kiez. Ein wenig shoppen bei Schwesterherz und Küchenliebe in der Gärtnerstraße, dann noch bei Zimmerservice, Dollyrocker, Visby und Lesen und lesen lassen vorbeischaun, tief in mich gehen und nichts kaufen. Lecker essen bei Pasta Presti  und man staune, heute ohne schreiendes Kind. Die Sonne kitzelt uns wohl alle mit ihren Strahlen. Zum guten Ende eine kleine Neuentdeckung: Ein -wie ich finde- richtig großer Wollladen in Friedrichshain. Ich kann zwar nicht stricken, aber Wolle kaufen und Mama geben macht auch Spaß.










17.1.12

Alltagstauglich

Mein Tag führte mich heute am Planufer vorbei. Vorbei am Süper Shop? -dass ging nicht.
Hier findet man eine kleine aber feine Auswahl an Alltagsprodukten die das Auge erfreuen.
Ein Besuch lohnt sich, auch wenn man nur mal reinschaun möchte. Für alle Nicht-Berliner: bei Süper kann man demnächst auch online shoppen.




14.1.12

KÜCHENLIEBE

Ich liebe unsere neue Küche. Aus einer typischen Berliner Altbauwohnung (langer Flur mit abgehenden Zimmern) haben wir nach einem nervenaufreibendem Umbau diesen schönen, großen Küchenraum erhalten. Die Küche ist nun -ganz nach alter Manier- das Zentrum unseres wohnens. Hier wird nicht nur gegessen, hier wird gelebt! Es wird gemalt, gespielt, gesungen, gelacht, geweint, leckeres kredenzt  ...abends gerne Wein getrunken und immer wieder dient unsere Küche als Theaterbühne der kids & friends.



12.1.12

ANNTIAN

Darf ich vorstellen, ein kleines (sehr cooles) Berliner Mode Label: ANNTIAN
Die kreativen Köpfe hinter dem Label mit den grafischen Drucken, grossflächigen Schnitten und einer aussergewöhnlichen Farbpalette sind Anne und Christian, zusammengefasst "Anntian".
Die beiden entwarfen 2006 ihre erste Kollektion als Duo. Die Materialien bestehend aus Seide, Wolle, Baumwolle und Strick sind ökologisch anspruchsvoll, lokal angefertig und eigens (!) bemalt oder bedruckt.
Auf der Internetseite findet ihr einen kleinen Webshop, in Berlin kann man das Label bei Konk in Mitte finden.










8.1.12

Prinzessinengarten

Ach, schee war´s