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21.3.15

Kopfsalat und Wochenschau


Vor einigen Tagen habe ich mir die neue Ausgabe der Flow gekauft. Eine Erzählung über einen Professor, der einen Zenmeister besucht ist das erste was ich lese – Moment der Erkenntnis nennt man das wohl.
Kurz zusammengefasst: Der Professor hat eine weite, beschwerliche Reise hinter sich, er kommt bei dem Zenmeister an und ist völlig erschöpft, aber voller Erwartung. Kaum sitzt er, fängt er an zu reden, zu fragen – der Zenmeister bereitet dem Professor erstmal einen Tee, schenkt diesen ein, bis der Tee in der Tasse überläuft. Der Professor weißt den Zenmeister darauf hin, dieser sagt "Genauso ist es bei Dir, Dein Kopf ist so gefüllt mit Gedanken, dass kein Platz mehr darin ist eine Antwort von mir aufzunehmen".
Passend dazu habe ich vor kurzem einen Artikel über meine Generation gelesen. Beschrieben wurde diese als unglaublich wissbegierig, interessiert und wie man so schön sagt "open minded". Allerdings gibt es keine Generation die einerseits so interessiert ist, andererseits keine Geduld hat die Antwort auf die eigenen Fragen abzuwarten. Moment der Erkenntnis 2.0.

20.2.15

Sammelsurium

Drachenspielplatzeinblick
Wunderschöne Retroprints des kalifonischen Künstlers und Musikers Scott Hansen.

Es ist nicht immer so wie man denkt mit der ökologischen Korrektness, hier ein schön aufbereitetes und verständliches Leitsystem samt Buch.

Die Zeiten schnöder Balkendiagramme zum visualisieren von Zahlen sind ja zum Glück seid einiger Zeit vorbei, Infografik ist eine Designkategorie für sich geworden. Beruflich haben mich die Zahlen und Beziehungen hinter diesen Grafiken beschäftigt, diese hier stellen globale Wirtschaftsbeziehungen sehr übersichtlich dar.

26.11.14

Sachspenden benötigt

Gestern habe ich einen rießen Sack zum Second Hand Laden gebracht, kurz danach erreicht mich unten stehende Email, weitergeleitet von einer Freundin.
Benötigt werden dringend Sachspenden für ein Asylheim in Berlin Lichtenberg. Momentan werden ein Großteil der Spenden von den Mitarbeitern privat organisiert. Ich selbst habe noch die ein oder anderen zu kleinen Kinderschuhe, Wollsocken von Oma etc. die ich gerne abgebe.

Hier findet Ihr Details:

27.8.14

Querschnitt




Das Sommerloch das Gute, es schafft etwas Raum. Raum für einen Querschnitt schöner Dinge die ich mit Euch teilen möchte.

_ Ich liebe Die Mode von AYR. Diese Hose (Hight Waste 7/8!!) habe ich mir bestellt. Leider, warum auch immer, konnte sie nicht nach Deutschland geliefert werden. Schade AYR.
_ Bücher: weniger gelesen als gewollt, aber diese möchte ich Euch empfehlen:
Der Schwimmer von Zsuzsa Bank – so melancholisch, so ruhig, so voller Wucht.
Das Größere Wunder von Thomas Glavinic – ein Tipp meiner Lieblingsbuchhandlung, empfohlen mit den Worten: "ich habe meine Kinder 2 Tage vor den Fernseher gesetzt und gesagt Mama muss lesen" herrlich sympathisch.
1913 Der Sommer des Jahrhunderts: Eine Begegnung mit zahlreichen Dichtern, Denkern und Künstlern die Deutschland geformt und geprägt haben. Wunderbar leicht aufbereitet. Hach, wie war Oskar Kokoschka der guten Alma Mahler verfallen, den Pinsel musste er wegwerfen und mit den Fingern weitermalen, so voller Extase war er.
Ich mag sie Euch alle drei ans Herz legen!
_ hier kann man gut stöbern
_ Wunderschönes Design aus Dänemark
_ auch ganz cool, Pixel Track
_ Internet in Realtime, interessant
_ Internet Reportagetool for free
_ Futterhäuschen
_ ein bisschen lachen?
nice day.

4.3.13

Im Winter ein Jahr

Heimlich still und leise, das Fräuleinwunder, es jährte sich. Ganz gerührt blicke ich auf das, was entstanden ist. Definieren möchte und kann ich es nicht. Kein Schubladendenken, open minded ist der Weg. Das Ziel. Aber auch das war ein Prozess. Lange war ich stille Leserin, quasi ohne sichtbare Existenz Gast im virtuellen Zirkus. Irgendwann dann mit Gesicht, mit Stimme und Meinung. Vom Notizbuch zum Gedankenaustausch. Ein schöner Prozeß, er hat mich bereichert. Ich danke Euch. Fräuleinwunder hat sich etabliert, in meinem Leben. Stimmungen, Inspirationen und Gedankengänge bekommen eine Plattform, ein Echo, nette Worte, Anregungen, Teilnahme. Hallo Welt, schön das Du da bist.

Das sagt Google Analytic
20.726 (eindeutige) Personen haben meinen Blog besucht
219.636 Seiten wurden von diesen aufgerufen
101 Follower
51 Bloglovin Follower
und viele Liebe Menschen aus meiner Vergangenheit die still an meinem Leben teilhaben (Familie, Freunde aus alten Zeiten, ehem. Klassenkameraden, ...seid gegrüßt)


Auch wenn neben Kids, Arbeit und Alltagswahnsinn Kraft und Energie oft am Limit laufen. Die Abstände zwischen den einzelnen Beiträgen größer werden, die Kreativität oftmals nicht in voller Blütenpracht strahlt. Ich habe Spaß, ich bleibe dabei. Im Winter zwei Jahre.

Für Euch. Ein Dank. 3 Fräuleinwunder Briefpapier Editionen verlose ich. Hüpft rein in den Topf. Handgemacht mit Liebe, die Fotografien Mangelware. Ein Beitrag über Technik, Updates und Kompatibilitätsprobleme folgt, in Gedanken bereits formuliert. Ein Nicht auffindbares Objektiv ist auch noch im Spiel. Alles wird gut.






19.10.12

Fräuleinwunder zu Gast bei philuko

Die meisten von Euch werden es schon gesehen haben....die zauberhafte Julia von philuko bat mich um ein Interview. Und wie gerne habe ich daran teilgenommen. Hier gelangt Ihr zu besagten Artikel. Danke Julia, es war mir eine Freude!




31.7.12

Die Gewinner

Auf die Schnelle hier noch die Gewinner der zwei Freikarten für je eine Yogastunde bei Helen.
The Winners are...traraaa...Jenny und Dalila. Herzlichen Glückwunsch! (Eure Glücksfeen heißen Mia und Karla, die beiden kleinen Damen haben Euch soeben gezogen).
Bitte schickt mir Eure Emailadressen damit ich Euch die nötigen Informationen zukommen lassen kann. An alle ein herzliches Dankeschön für Eure lieben Kommentare! Resonanz und Rückmeldung machen meinen Blog erst lebendig.

10.7.12

Portrait #1 Helen aus der Yogibar

Wortkarg zeigt ich mich bisher, mein zu Hause ist die Bildsprache. Das wird sich heute ändern. Ich bin nicht etwa über Nacht zur Texterin geworden, nein, aber es gibt eine Neuerung auf meinem Blog die mehr Worte braucht. Die von Worten lebt. Nach und nach möchte ich Euch Menschen aus meinem unmittelbaren Umfeld vorstellen. Es sind nicht zwangsläufig enge Freunde oder Familienmitglieder vielmehr handelt es sich um Menschen die zufällig meinen Alltag kreuzen. Deren Begegnung mich inspiriert, begeistert oder fasziniert. Auf welche Art auch immer.

Den Anfang meiner Portrait-Reihe macht die wunderbare Helen. 

Wir kennen uns seid zwei Jahren. Eine charismatische Frau die schon im zarten Alter eine Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt wie ich sie sonst meist von wesentlich älteren Menschen kenne. Helen ist meine Yogalehrerin. Das mag einiges erklären. Aber nicht alles! Soviel kann ich schon sagen, ein aufregendes und intensives Leben liegt jetzt schon hinter ihr! Für das Interview in ihren Räumlichkeiten hatte ich eine Stunde eingeplant. Nach 2 1/2 Stunden saßen wir immer noch -vertieft in ihr beeindruckendes Leben- auf der Yogamatte und sprachen über Leben, Ansichten und Erfahrungen. Dann hat uns der Alltag eingeholt. Kurz zur Person: Helen wohnt mit Mann und Kind in Berlin und hat vor einem halben Jahr Ihr erstes eigenes Yogastudio die Yogibar eröffnet. 



Helen, seid Deiner Kindheit beschäftigst Du Dich mit Yoga. Nicht gerade typisch für ein Kind der 80er. Wie kam es dazu? 
Ich habe mich schon als Kind für das Leben und das „Leben nach dem Leben“ interessiert. Eines Tages kam ich aus dem Kindergarten und habe meiner Mutter ein Bild von mir geschenkt und meinte dazu, wenn ich einmal sterbe, dann soll sie dieses Bild von mir aufhängen und immer wenn ihre Nase kitzelt, dann wäre ich das, denn ich wäre auch nach dem Tod immer bei ihr. Das war ziemlich schockierend für meine Mutter, sie hat sich daraufhin sehr intensiv mit spirituellen Themen auseinandergesetzt und mich immer mit einbezogen.
Bereits in der Kindheit habe ich mit meiner Mutter meditiert, mein Kinderzimmer mit einer Wünschelrute ausgemessen usw. Seit meinem 6. Lebensjahr lebe ich bewusst vegetarisch. Mein Vater (ein passionierter Jäger) hatte damals Karnickel in unserem Keller zum Ausbluten gehängt, mir taten die Tiere furchtbar Leid und ich wollte ab diesem Zeitpunkt niemals mehr Fleisch essen. Dabei ist es auch geblieben.
Trotz meines Interesses an Spiritualität und den regen Austausches mit meiner Mutter habe ich mich mit 16 erstmal abgewendet. In dieser Zeit bin ich meinen Werten, wie vegetarisch leben zwar treu geblieben, aber ich wollte von den wöchentlichen Feuerzeremonien in unserem Wohnzimmer und den Vollmondmeditationen nichts mehr wissen.
Nach dem Abitur bin ich nach Hamburg gegangen und habe eine Ausbildung zum Multimedia Producer absolviert. In meiner Agenturzeit kam dann ganz schnell der Wunsch nach „mehr“ und ich fing wieder an zu meditieren und habe auch einen Yogakurs besucht, zu dem ich es aber leider (wegen der langen Arbeitszeit) fast nie geschafft hatte. 
Wann kam der Wendepunkt in Deinem Leben an dem Du Dich endgültig dem Yoga verschrieben hast?
Ich bin an einem Abend auf dem Heimweg von zwei bewaffneten Männern überfallen worden. Im Grunde wollte die beiden nur meinen Rucksack aber was sie mir genommen hatten, war viel mehr. Da der Überfall quasi vor meiner Haustür war habe ich mein Gefühl von zu Hause und Geborgensein verloren. Ich bin damals in ein schlimmes Loch gefallen und mir wurde bewusst, dass man einen wirklichen Halt nur in Sich finden kann und nicht in äusseren Dingen. Aber wie findet man den Halt in Sich?
Meine Mutter hatte mir schon vor dem Überfall erzählt, dass ihr Lehrer ein Jugendseminar in seiner Stadt in Indien gibt. Nach dem Überfall war dann klar: Da muß ich jetzt hin. Und so bin ich für 6 Wochen nach Visakhapatnam. Das Seminar war sehr heilsam für mich. Ich habe viel meditiert, Mantras gesungen, Vorträge über die Veden und Ayurveda gehört und jeden Tag stand auch Hatha Yoga auf dem Programm.
Welche Ausbildung liegt seitdem hinter Dir?
Meine erste Yogalehrerausbildung habe ich 2003 bei Yoga Vidya absolviert. Gar nicht mit dem Gedanken, Lehrer werden zu wollen, vielmehr wollte ich tiefer ins Yoga eintauchen. Die Yogaschulen, die ich in der Zeit besucht hatte, haben alle nur Asanas (Körperübungen) gelernt und ich wollte mehr wissen, wollte alle Aspekte die zum Hatha Yoga gehören erfahren.
Nach dieser Ausbildung bin ich für ein Jahr nach Indien, dort habe ich eine zweite Ausbildung bei Karen o,Bannen absolviert. Diese Ausbildung war in der Tradtion von BKS Iyengar. Es folgten von 2005 bis 2008 eine weitere Ausbildung bei Cityyoga Berlin, in der Tradition von Anusara und  2010 eine Ausbildung zum ayurvedischen Gesundheitberater bei Sonne & Mond in Berlin. Weiterbildungen in Hormonyoga, Schwangerenyoga und Kinderyoga folgten.

Erzähl uns aus Deiner Zeit in Indien. Wie hast Du dort gelebt?
Ich habe das ganze Jahr sehr Basic gelebt. Das heißt einfache Unterkünfte in einem Ashram. Während der Ausbildung in Risikesh hatte ich ein kleines, einfaches Appartement. Während dieser Zeit bin ich dreimal in ein Kloster gegangen, um die Vipassana Meditation in einem 10tägigen Retreat zu erlernen. Das heißt, für 10 Tage nicht sprechen, lesen, schreiben, nur 2 Mahlzeiten am Tag (morgens um 7 und Mittags um 11) und 10 Stunden am Tag meditieren.
Der einzige Luxus in dieser Zeit war mein Laptop. Den brauchte ich zum arbeiten, denn ich habe nebenher als freie Programmiererin gejobt und mir so das Jahr in Indien finanziert.
Welcher Eindruck aus Deiner Zeit in Indien war der intensivste?
Ganz sicher die Erlebnisse im Kloster. Die Ruhe und Kraft die man spürt wenn man schweigt ist der absolute Wahnsinn.
Was gibt Dir Yoga?
Kontakt zu mir Selbst, inneren Raum, Klarheit in den Gedanken und in den Gefühlen.
Was war der ungewöhnlichste oder berührendste Moment Deiner bisherigen Yogalaufbahn?
Der ungewöhnlichste Moment war sicherlich, als ich 2005 im Parmath Niketan Ashram Inder im Yoga unterrichtet habe. In einer riesengroßen Halle mit knapp 60 Leuten. Ich stand da auf diesem Podest und dachte, irgendwas stimmt hier nicht ;) Da habe ich von allen am meisten gelernt.
Wie gingst Du früher mit materiellem Besitz um, wie heute? Was hat sich geändert?
Nach meinem Jahr in Indien habe ich materiellen Besitz als sehr belastend empfunden. Nur einen Rucksack mit Dingen, die man braucht, das war oder ist ein sehr freies Gefühl für mich. Besitz bringt schnell Verhaftung mit sich. Ich bin nach dem Jahr auch weiter viel getravellt, zwischen Deutschland, Indien und Thailand.
Seid der Geburt Deines Sohnes bist Du sesshaft geworden, wie war das für eine Nomadin wie Dich? Ich stelle mir so einen Lebenswandel nicht leicht vor.
Ja, die Geburt meines Sohnes hat mein Leben sehr verändert. Das hätte ich nicht gedacht. Ich habe in Indien und Thailand viele Traveller auch mit Kindern gesehen und dachte, Kinderkriegen läuft so nebenbei und man zieht weiter durch die Welt. Aber das war bei mir nicht so. Ich war mit meinem Sohn zwar schon zweimal in Thailand, mit 11 Monaten und mit 22 Monaten, aber da sind wir mit verdammt viel Gepäck und Sorgen verreist. Wir sind auf einer Insel geblieben, die über eine gute ärztliche Versorgung verfügte. Eine Vipassana (10 Tage ins Kloster) zur Zeit? Undenkbar. Die Liebe zu meinem Sohn raubt meine Freiheit und erst seitdem ich das akzeptiere, kann ich das sehr gut annehmen. Die Stabilität, die er mir schenkt, gibt mir Ruhe und läßt mich hier in dieser Welt ankommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich würde ihm gerne einmal Indien zeigen, vor allem Rishikesh, wo ich soviel zeit verbracht habe. Aber ich warte, bis er 4 oder 5 Jahre ist. 

Wie integrierst Du Yoga in Dein privates Leben außerhalb der Yogibar? Wie sieht Dein Alltag heute aus?
Ich habe meine Yogamatte immer ausgerollt und versuche jeden Tag Yogaübungen zu machen. Am liebsten mache ich Yoga morgens, aber das ist mit einem kleinen Kind nicht so einfach. Ich versuche natürlich auch andere Aspekte mit in meinen Alltag einzubeziehen, wie Ernährung und Lesen von Yogatexten. Die Dinge positiv zu sehen und vor allem Dinge einfach so anzunehmen wie sie sind – ist eine tägliche Übung aufs Neue. Doch auch bei all meiner yogischen Praxis muss ich sagen, ich bin immer noch und mein Leben lang ein Übender. Die Erleuchtung ist noch weit entfernt.
Ich persönlich bin ein absoluter Fan Deiner Räumlichkeiten. Was hat Dich bei der Gestaltung und beim Farbkonzept inspiriert?
Die meiste Inspiration habe ich sicherlich auf meinen Reisen bekommen. Die alten Tempel und Ashrame in Indien haben mich sehr verzaubert. Diese alten Gebäude, die oft bröckelige Wände oder Außenfassaden haben, der Steinboden meist abgenutzt und die Treppen im Laufe der Jahre abgelaufen, strahlen für mich etwas ganz Besonderes aus. Nichts Perfektes und nichts Aufgesetztes – etwas Reines und dadurch auch etwas Klares. Auch die Yogahallen sind ganz schlicht und einfach: ein großer Raum, Steinboden, eine Ecke für die Yogamaterialien und einen Altar – das war´s. Keine aufgesetzte Wellness-Oase. Man spürt in diesen Hallen sofort, hier geht es um die Findung zu Sich Selbst und nicht um eine weitere Ablenkung im Äusseren.
Die Farbwelt der Yogibar ist fast von alleine entstanden. Ich wollte alles so natürlich wie möglich haben und so haben wir die Dielen einfach abgeschliffen und geölt und die Tapeten runtergerissen und hinter den Tapeten hat sich eine spannende Farbwelt gezeigt. In einer Ecke haben wir türkisfarbenen Putz entdeckt und diesen Ton haben wir dann extra an mischen lassen und weiterverwendet. Alle Materialen sind aus Naturprodukten, Korkblöcke, Hanfgurte etc. Die Natur bietet doch die beste Farbwelt überhaupt. Ich muß an dieser Stelle dazusagen, dass mein Mann die yogibar für mich renoviert hat. Er kennt mich, meinen Geschmack und wusste unausgesprochen sehr genau, wie ich mir die Räumlichkeiten vorstelle. Deshalb ist die Yogibar so schön und liebevoll wie sie ist.

Und noch mal aus rein persönlicher Neugierde: Was ist das für ein Boden im Flur? Der fühlt sich so schön warm an und sieht einfach klasse aus.
Wir haben den vorhandenen Lenolium rausgerissen und den Boden mit einer Art Estricht ausgegossen und dann mit einer Bodenfarbe angestrichen – mehr nicht ;) 

 Liebe Helen, vielen Dank für das Interview und den Einblick in Dein aufregendes Leben, darauf trinken wir einen :-) Yogitee?
Zu guter Letzt haben wir noch ein Gewinnspiel. Wenn Ihr bis zum 24.07 einen Kommentar hinterlasst, könnt Ihr 2x eine kostenlose Yogastunden in der Yogibar gewinnen. (Da das Gewinnspiel wohl regional von Interesse ist schreibt bitte Yogibar an den Anfang Eures Kommentars, damit wir wissen, dass Ihr an der Verlosung teilnehmen wollt.)

21.6.12

Eine Auszeichnung

Das nennt man wohl eine Bergfahrt die mein Blog gerade absolviert. Gestern habe ich einen Award von der lieben Mariela erhalten. Lieben Dank Dir, ich fühle mich geehrt.
Ich gebe diesen Award sehr gerne weiter, da ich selbst eine Auszeichnung als Anerkennung und auch als positive Art von Austausch und Rückmeldung empfinde. Es ist eine Geste. Diese möchte ich gerne weitergeben an.

Fräulein Text
4tes OG
Frl. Minusch
Roboti liebt
bastisRike

Ich hoffe Ihr feut Euch :-)

16.6.12

Fräuleinwunder zu Gast bei MiMa

Die zauberhafte Indre vom nicht minder schönen Blog MiMa hat mit mir "geplaudert". Hier könnt Ihr das Interview lesen. Liebe Indre, es ist mir eine Ehre!


15.6.12

JuniNominierung Idee und Voting

Ab und an sollte man mal stolz sein. Gestern war ich enorm stolz auf meine Große, die eine sehr beeindruckende Zirkusvorführung aufgeführt hat. Ein wirklich tiefes und liebendes Gefühl das da in mir hochkam. Und jetzt bin ich auch mal stolz auf mich. Kein halbes Jahr ist mein Blog alt und ich bin tatsächlich nominiert für den Brigitte-Kreativ-Blog-Award im Monat Juni. Auch das fühlt sich wirklich gut an.
Danke an alle, die meinen Blog mögen und mir ein Herz geschenkt haben! Danke liebe Brigitte Jury für Eure Nominierung! Mein Blog, der kleine Fisch unter den 430 gelisteten Blogs, keine 500 Mitglieder, (noch) keine 10.000 Klicks am Tag, keine 18.000 Herzen und dennoch dabei. Ich bin stolz.
Nun aber zu meiner Idee, darf ich vorstellen, das PARK & RIDE MEMOBOARD
Wer kennt das nicht? Morgens verlässt man das Haus....und wo steht nun das Auto? Ich habe es doch hier geparkt!! ...doch nicht?
Ich selbst habe schon diverse morgendliche Straßenwanderungen auf der Suche nach meinem geparkten Auto hinter mir. Eine Lösung musste her, tataaa, das Park Memoboard.

Und da das Auto etwas verlassen auf dem Memoboard wirkt habe ich gleich noch einem zweiten „Familienproblem“ Platz geschaffen: Wo ist.....
Kennt Ihr das auch: man kommt von der Arbeit nach Hause und die Wohnung ist leer. Manchmal, mit ganz viel Glück, liegt ein Zettel auf dem Küchentisch. Aber nur manchmal.
Großes Fragezeichen im Kopf. Wer ist wo? Bei Freunde, Einkaufen, Musikschule..?
Ein Blick auf das Memoboard kann Abhilfe schaffen. Hier kann man nicht nur markieren wo man geparkt hat, hier können Kids&Co auch hinterlassen wo sie zu finden sind. Manchmal haben kleine Dinge eine wirklich große Wirkung, hier die Anleitung: 


Ihr braucht:
Eine magnetische Metallplatte
Den gewünschten Kartenausschnitt Eurer Umgebung auf Klebefolie (Copyshop)
Modellauto und Modellmenschen (Architekturbedarf oder Eisenbahnzubehör (z.B. Spielzeugabteilung)
Kleine Magneten
Klebepistole
Masking Tape (oder andere Materialien) zum verzieren


Anleitung Teil 1 (Park)
Kopiert im Copyshop einen Kartenausschnitt Eurer Umgebung (mit eingezeichneten Straßen) auf Klebefolie und klebt diese möglichst ohne Luftblasen auf die Metallplatte.  Nun nehmt Ihr das kleine Plastikauto und klebt den Magneten mit Heiß- oder Sekundenkleber unter das Auto. Wenn Ihr nun (abends) nach Hause kommt platziert Ihr das Modellauto auf dem Memoboard in der Straße in der Ihr geparkt habt. Morgens reicht ein Blick und Ihr wisst wo Euer Auto steht.

Anleitung Teil 2 (Ride)
Markiert mit Masking Tape (Post its oder ähnlichem) die wichtigsten Aufenthaltsorte der Familienmitglieder auf der Straßenkarte. D.h. Wohnorte der besten Freunde, Hobbys, Einkaufsladen...eben die Orte an denen sich die Familie hauptsächlich bewegt. 

Jedes Familienmitglied darf sich nun eine Figur aussuchen. Die Figuren werden wieder mit Magneten versehen. 
Wenn jetzt die Kinder nach der Schule zu Freunden, zum Spielen etc gehen können sie vorher den Magnet auf den entsprechenden Ort setzten. So weiß die besorgte Mummy wo sich ihre Sprösslinge rumtreiben...ohne ständig kontrollierend nachzutelefonieren.

Und wenn Euch grau in grau optisch nicht zusagt, dann schnappt Euch Masking Tape und tobt Euch aus...
Bei uns hängt das Memoboard im Flur, ein nützliches Ding kann ich Euch sage.
Und wenn Euch meine Idee gefällt, dann votet hier für mich! Und auf Eure Kommentare bin ich auch schon ganz gespannt!

Anmerkung: hätte ich zum Teufel nochmal vorher gewusst, dass es so schwer ist eine Metallplatte zu fotografieren...dann hätte ich nicht diese Idee gewählt. Bei zu wenig Licht sieht alles schwarz aus, bei zu viel Licht reflektiert die Platte und man sieht nur einen weißen Fleck. Dazwischen gibt es noch die Luftblasen/Fingerabdruck Variante. Verzeiht mir meine leihenhafte Fotografie!