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21.3.15
Kopfsalat und Wochenschau
Vor einigen Tagen habe ich mir die neue Ausgabe der Flow gekauft. Eine Erzählung über einen Professor, der einen Zenmeister besucht ist das erste was ich lese – Moment der Erkenntnis nennt man das wohl.
Kurz zusammengefasst: Der Professor hat eine weite, beschwerliche Reise hinter sich, er kommt bei dem Zenmeister an und ist völlig erschöpft, aber voller Erwartung. Kaum sitzt er, fängt er an zu reden, zu fragen – der Zenmeister bereitet dem Professor erstmal einen Tee, schenkt diesen ein, bis der Tee in der Tasse überläuft. Der Professor weißt den Zenmeister darauf hin, dieser sagt "Genauso ist es bei Dir, Dein Kopf ist so gefüllt mit Gedanken, dass kein Platz mehr darin ist eine Antwort von mir aufzunehmen".
Passend dazu habe ich vor kurzem einen Artikel über meine Generation gelesen. Beschrieben wurde diese als unglaublich wissbegierig, interessiert und wie man so schön sagt "open minded". Allerdings gibt es keine Generation die einerseits so interessiert ist, andererseits keine Geduld hat die Antwort auf die eigenen Fragen abzuwarten. Moment der Erkenntnis 2.0.
20.2.15
Sammelsurium
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| Drachenspielplatzeinblick |
Es ist nicht immer so wie man denkt mit der ökologischen Korrektness, hier ein schön aufbereitetes und verständliches Leitsystem samt Buch.
Die Zeiten schnöder Balkendiagramme zum visualisieren von Zahlen sind ja zum Glück seid einiger Zeit vorbei, Infografik ist eine Designkategorie für sich geworden. Beruflich haben mich die Zahlen und Beziehungen hinter diesen Grafiken beschäftigt, diese hier stellen globale Wirtschaftsbeziehungen sehr übersichtlich dar.
26.11.14
Sachspenden benötigt
Gestern habe ich einen rießen Sack zum Second Hand Laden gebracht, kurz danach erreicht mich unten stehende Email, weitergeleitet von einer Freundin.
Benötigt werden dringend Sachspenden für ein Asylheim in Berlin Lichtenberg. Momentan werden ein Großteil der Spenden von den Mitarbeitern privat organisiert. Ich selbst habe noch die ein oder anderen zu kleinen Kinderschuhe, Wollsocken von Oma etc. die ich gerne abgebe.
Hier findet Ihr Details:
Benötigt werden dringend Sachspenden für ein Asylheim in Berlin Lichtenberg. Momentan werden ein Großteil der Spenden von den Mitarbeitern privat organisiert. Ich selbst habe noch die ein oder anderen zu kleinen Kinderschuhe, Wollsocken von Oma etc. die ich gerne abgebe.
Hier findet Ihr Details:
27.8.14
Querschnitt
Das Sommerloch das Gute, es schafft etwas Raum. Raum für einen Querschnitt schöner Dinge die ich mit Euch teilen möchte.
_ Ich liebe Die Mode von AYR. Diese Hose (Hight Waste 7/8!!) habe ich mir bestellt. Leider, warum auch immer, konnte sie nicht nach Deutschland geliefert werden. Schade AYR.
_ Bücher: weniger gelesen als gewollt, aber diese möchte ich Euch empfehlen:
Der Schwimmer von Zsuzsa Bank – so melancholisch, so ruhig, so voller Wucht.
Das Größere Wunder von Thomas Glavinic – ein Tipp meiner Lieblingsbuchhandlung, empfohlen mit den Worten: "ich habe meine Kinder 2 Tage vor den Fernseher gesetzt und gesagt Mama muss lesen" herrlich sympathisch.
1913 Der Sommer des Jahrhunderts: Eine Begegnung mit zahlreichen Dichtern, Denkern und Künstlern die Deutschland geformt und geprägt haben. Wunderbar leicht aufbereitet. Hach, wie war Oskar Kokoschka der guten Alma Mahler verfallen, den Pinsel musste er wegwerfen und mit den Fingern weitermalen, so voller Extase war er.
Ich mag sie Euch alle drei ans Herz legen!
_ hier kann man gut stöbern
_ Wunderschönes Design aus Dänemark
_ auch ganz cool, Pixel Track
_ Internet in Realtime, interessant
_ Internet Reportagetool for free
_ Futterhäuschen
_ ein bisschen lachen?
nice day.
4.3.13
Im Winter ein Jahr
Heimlich still und leise, das Fräuleinwunder, es jährte sich. Ganz gerührt blicke ich auf das, was entstanden ist. Definieren möchte und kann ich es nicht. Kein Schubladendenken, open minded ist der Weg. Das Ziel. Aber auch das war ein Prozess. Lange war ich stille Leserin, quasi ohne sichtbare Existenz Gast im virtuellen Zirkus. Irgendwann dann mit Gesicht, mit Stimme und Meinung. Vom Notizbuch zum Gedankenaustausch. Ein schöner Prozeß, er hat mich bereichert. Ich danke Euch. Fräuleinwunder hat sich etabliert, in meinem Leben. Stimmungen, Inspirationen und Gedankengänge bekommen eine Plattform, ein Echo, nette Worte, Anregungen, Teilnahme. Hallo Welt, schön das Du da bist.
Das sagt Google Analytic
20.726 (eindeutige) Personen haben meinen Blog besucht
219.636 Seiten wurden von diesen aufgerufen
101 Follower
51 Bloglovin Follower
und viele Liebe Menschen aus meiner Vergangenheit die still an meinem Leben teilhaben (Familie, Freunde aus alten Zeiten, ehem. Klassenkameraden, ...seid gegrüßt)
Auch wenn neben Kids, Arbeit und Alltagswahnsinn Kraft und Energie oft am Limit laufen. Die Abstände zwischen den einzelnen Beiträgen größer werden, die Kreativität oftmals nicht in voller Blütenpracht strahlt. Ich habe Spaß, ich bleibe dabei. Im Winter zwei Jahre.
Für Euch. Ein Dank. 3 Fräuleinwunder Briefpapier Editionen verlose ich. Hüpft rein in den Topf. Handgemacht mit Liebe, die Fotografien Mangelware. Ein Beitrag über Technik, Updates und Kompatibilitätsprobleme folgt, in Gedanken bereits formuliert. Ein Nicht auffindbares Objektiv ist auch noch im Spiel. Alles wird gut.
Das sagt Google Analytic
20.726 (eindeutige) Personen haben meinen Blog besucht
219.636 Seiten wurden von diesen aufgerufen
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und viele Liebe Menschen aus meiner Vergangenheit die still an meinem Leben teilhaben (Familie, Freunde aus alten Zeiten, ehem. Klassenkameraden, ...seid gegrüßt)
Auch wenn neben Kids, Arbeit und Alltagswahnsinn Kraft und Energie oft am Limit laufen. Die Abstände zwischen den einzelnen Beiträgen größer werden, die Kreativität oftmals nicht in voller Blütenpracht strahlt. Ich habe Spaß, ich bleibe dabei. Im Winter zwei Jahre.
Für Euch. Ein Dank. 3 Fräuleinwunder Briefpapier Editionen verlose ich. Hüpft rein in den Topf. Handgemacht mit Liebe, die Fotografien Mangelware. Ein Beitrag über Technik, Updates und Kompatibilitätsprobleme folgt, in Gedanken bereits formuliert. Ein Nicht auffindbares Objektiv ist auch noch im Spiel. Alles wird gut.
19.10.12
Fräuleinwunder zu Gast bei philuko
Die meisten von Euch werden es schon gesehen haben....die zauberhafte Julia von philuko bat mich um ein Interview. Und wie gerne habe ich daran teilgenommen. Hier gelangt Ihr zu besagten Artikel. Danke Julia, es war mir eine Freude!
31.7.12
Die Gewinner
Auf die Schnelle hier noch die Gewinner der zwei Freikarten für je eine Yogastunde bei Helen.
The Winners are...traraaa...Jenny und Dalila. Herzlichen Glückwunsch! (Eure Glücksfeen heißen Mia und Karla, die beiden kleinen Damen haben Euch soeben gezogen).
Bitte schickt mir Eure Emailadressen damit ich Euch die nötigen Informationen zukommen lassen kann. An alle ein herzliches Dankeschön für Eure lieben Kommentare! Resonanz und Rückmeldung machen meinen Blog erst lebendig.
The Winners are...traraaa...Jenny und Dalila. Herzlichen Glückwunsch! (Eure Glücksfeen heißen Mia und Karla, die beiden kleinen Damen haben Euch soeben gezogen).
Bitte schickt mir Eure Emailadressen damit ich Euch die nötigen Informationen zukommen lassen kann. An alle ein herzliches Dankeschön für Eure lieben Kommentare! Resonanz und Rückmeldung machen meinen Blog erst lebendig.
10.7.12
Portrait #1 Helen aus der Yogibar
Wortkarg zeigt ich mich
bisher, mein zu Hause ist die Bildsprache. Das wird sich heute ändern. Ich bin
nicht etwa über Nacht zur Texterin geworden, nein, aber es gibt eine Neuerung
auf meinem Blog die mehr Worte braucht. Die von Worten lebt. Nach und nach
möchte ich Euch Menschen aus meinem unmittelbaren Umfeld vorstellen. Es sind nicht
zwangsläufig enge Freunde oder Familienmitglieder vielmehr handelt es sich um
Menschen die zufällig meinen Alltag kreuzen. Deren Begegnung mich inspiriert,
begeistert oder fasziniert. Auf welche Art auch immer.
Den Anfang meiner
Portrait-Reihe macht die wunderbare Helen.
Wir kennen uns seid zwei Jahren.
Eine charismatische Frau die schon im zarten Alter eine Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt
wie ich sie sonst meist von wesentlich älteren Menschen kenne. Helen ist meine Yogalehrerin.
Das mag einiges erklären. Aber nicht alles! Soviel kann ich schon sagen, ein
aufregendes und intensives Leben liegt jetzt schon hinter ihr! Für das
Interview in ihren Räumlichkeiten hatte ich eine Stunde eingeplant. Nach 2 1/2
Stunden saßen wir immer noch -vertieft in ihr beeindruckendes Leben- auf der
Yogamatte und sprachen über Leben, Ansichten und Erfahrungen. Dann hat uns der
Alltag eingeholt. Kurz zur Person: Helen
wohnt mit Mann und Kind in Berlin und hat vor einem halben Jahr Ihr erstes
eigenes Yogastudio die Yogibar eröffnet.
Helen,
seid Deiner Kindheit beschäftigst Du Dich mit Yoga. Nicht gerade typisch für
ein Kind der 80er. Wie kam es dazu?
Ich habe
mich schon als Kind für das Leben und das „Leben nach dem
Leben“ interessiert. Eines Tages kam ich aus dem Kindergarten
und habe meiner Mutter ein Bild von mir geschenkt und meinte dazu, wenn
ich einmal sterbe, dann soll sie dieses Bild von mir aufhängen und immer wenn
ihre Nase kitzelt, dann wäre ich das, denn ich wäre auch nach dem Tod immer bei
ihr. Das war ziemlich schockierend für meine Mutter, sie hat sich daraufhin sehr
intensiv mit spirituellen Themen auseinandergesetzt und mich immer mit
einbezogen.
Bereits in der Kindheit habe ich mit meiner Mutter meditiert, mein Kinderzimmer mit einer Wünschelrute
ausgemessen usw. Seit meinem 6. Lebensjahr lebe ich bewusst vegetarisch. Mein
Vater (ein passionierter Jäger) hatte damals Karnickel in unserem Keller zum Ausbluten gehängt, mir taten die Tiere furchtbar Leid und ich wollte ab diesem Zeitpunkt
niemals mehr Fleisch essen. Dabei ist es auch geblieben.
Trotz
meines Interesses an Spiritualität und den regen Austausches mit meiner Mutter
habe ich mich mit 16 erstmal abgewendet. In dieser Zeit bin ich
meinen Werten, wie vegetarisch leben zwar treu geblieben, aber ich wollte von
den wöchentlichen Feuerzeremonien in unserem Wohnzimmer und den
Vollmondmeditationen nichts mehr wissen.
Nach dem
Abitur bin ich nach Hamburg gegangen und habe eine Ausbildung zum Multimedia
Producer absolviert. In
meiner Agenturzeit kam dann ganz schnell der Wunsch nach „mehr“ und ich
fing wieder an zu meditieren und habe auch einen Yogakurs besucht, zu dem ich
es aber leider (wegen der langen Arbeitszeit) fast nie geschafft hatte.
Wann
kam der Wendepunkt in Deinem Leben an dem Du Dich endgültig dem Yoga
verschrieben hast?
Ich bin an
einem Abend auf dem Heimweg von zwei bewaffneten Männern überfallen worden. Im
Grunde wollte die beiden nur meinen Rucksack aber was sie mir genommen hatten,
war viel mehr. Da der Überfall quasi vor meiner Haustür war habe ich mein
Gefühl von zu Hause und Geborgensein verloren. Ich bin damals in ein schlimmes
Loch gefallen und mir wurde bewusst, dass man einen wirklichen Halt nur in Sich
finden kann und nicht in äusseren Dingen. Aber wie findet man den Halt in Sich?
Meine
Mutter hatte mir schon vor dem Überfall erzählt, dass ihr Lehrer ein
Jugendseminar in seiner Stadt in Indien gibt. Nach dem Überfall war dann klar:
Da muß ich jetzt hin. Und so bin ich für 6 Wochen nach Visakhapatnam. Das
Seminar war sehr heilsam für mich. Ich habe viel meditiert, Mantras gesungen,
Vorträge über die Veden und Ayurveda gehört und jeden Tag stand auch Hatha Yoga
auf dem Programm.
Welche
Ausbildung liegt seitdem hinter Dir?
Meine
erste Yogalehrerausbildung habe ich 2003 bei Yoga Vidya absolviert. Gar nicht
mit dem Gedanken, Lehrer werden zu wollen, vielmehr wollte ich tiefer ins Yoga
eintauchen. Die Yogaschulen, die ich in der Zeit besucht hatte, haben alle nur Asanas
(Körperübungen) gelernt und ich wollte mehr wissen, wollte alle Aspekte die zum
Hatha Yoga gehören erfahren.
Nach dieser
Ausbildung bin ich für ein Jahr nach Indien, dort habe ich eine zweite
Ausbildung bei Karen o,Bannen absolviert. Diese Ausbildung war in der Tradtion
von BKS Iyengar. Es folgten von 2005 bis 2008 eine weitere Ausbildung bei
Cityyoga Berlin, in der Tradition von Anusara und 2010 eine Ausbildung zum ayurvedischen Gesundheitberater
bei Sonne & Mond in Berlin. Weiterbildungen in Hormonyoga, Schwangerenyoga
und Kinderyoga folgten.
Erzähl
uns aus Deiner Zeit in Indien. Wie hast Du dort gelebt?
Ich habe
das ganze Jahr sehr Basic gelebt. Das heißt einfache Unterkünfte in einem
Ashram. Während der Ausbildung in Risikesh hatte ich ein kleines, einfaches
Appartement. Während dieser Zeit bin ich dreimal in ein Kloster gegangen, um
die Vipassana Meditation in einem 10tägigen Retreat zu erlernen. Das heißt, für
10 Tage nicht sprechen, lesen, schreiben, nur 2 Mahlzeiten am Tag (morgens um 7
und Mittags um 11) und 10 Stunden am Tag meditieren.
Der
einzige Luxus in dieser Zeit war mein Laptop. Den brauchte ich zum arbeiten,
denn ich habe nebenher als freie Programmiererin gejobt und mir so das Jahr in
Indien finanziert.
Welcher
Eindruck aus Deiner Zeit in Indien war der intensivste?
Ganz
sicher die Erlebnisse im Kloster. Die Ruhe und Kraft die man spürt wenn man
schweigt ist der absolute Wahnsinn.
Was
gibt Dir Yoga?
Kontakt zu
mir Selbst, inneren Raum, Klarheit in den Gedanken und in den Gefühlen.
Was
war der ungewöhnlichste oder berührendste Moment Deiner bisherigen
Yogalaufbahn?
Der
ungewöhnlichste Moment war sicherlich, als ich 2005 im Parmath Niketan Ashram Inder im Yoga unterrichtet habe. In einer riesengroßen Halle mit
knapp 60 Leuten. Ich stand da auf diesem Podest und dachte, irgendwas stimmt
hier nicht ;) Da habe ich von allen am meisten gelernt.
Wie
gingst Du früher mit materiellem Besitz um, wie heute? Was hat sich geändert?
Nach
meinem Jahr in Indien habe ich materiellen Besitz als sehr belastend empfunden.
Nur einen Rucksack mit Dingen, die man braucht, das war oder ist ein sehr
freies Gefühl für mich. Besitz bringt schnell Verhaftung mit sich. Ich bin nach
dem Jahr auch weiter viel getravellt, zwischen Deutschland, Indien und
Thailand.
Seid
der Geburt Deines Sohnes bist Du sesshaft geworden, wie war das für eine
Nomadin wie Dich? Ich stelle mir so einen Lebenswandel nicht leicht vor.
Ja, die
Geburt meines Sohnes hat mein Leben sehr verändert. Das hätte ich nicht
gedacht. Ich habe in Indien und Thailand viele Traveller auch mit Kindern
gesehen und dachte, Kinderkriegen läuft so nebenbei und man zieht weiter durch
die Welt. Aber das war bei mir nicht so. Ich war mit meinem Sohn zwar schon
zweimal in Thailand, mit 11 Monaten und mit 22 Monaten, aber da sind wir mit verdammt
viel Gepäck und Sorgen verreist. Wir sind auf einer Insel geblieben, die über
eine gute ärztliche Versorgung verfügte. Eine Vipassana (10 Tage ins Kloster)
zur Zeit? Undenkbar. Die Liebe zu meinem Sohn raubt meine Freiheit und erst
seitdem ich das akzeptiere, kann ich das sehr gut annehmen. Die Stabilität, die
er mir schenkt, gibt mir Ruhe und läßt mich hier in dieser Welt ankommen. Dafür
bin ich ihm sehr dankbar. Ich würde ihm gerne einmal Indien zeigen, vor allem
Rishikesh, wo ich soviel zeit verbracht habe. Aber ich warte, bis er 4 oder 5
Jahre ist.
Wie
integrierst Du Yoga in Dein privates Leben außerhalb der Yogibar? Wie sieht
Dein Alltag heute aus?
Ich habe
meine Yogamatte immer ausgerollt und versuche jeden Tag Yogaübungen zu
machen. Am liebsten mache ich Yoga morgens, aber das ist mit einem kleinen Kind
nicht so einfach. Ich versuche natürlich auch andere Aspekte mit in meinen
Alltag einzubeziehen, wie Ernährung und Lesen von Yogatexten. Die Dinge positiv
zu sehen und vor allem Dinge einfach so anzunehmen wie sie sind – ist eine
tägliche Übung aufs Neue. Doch auch bei all meiner yogischen Praxis muss ich
sagen, ich bin immer noch und mein Leben lang ein Übender. Die Erleuchtung ist
noch weit entfernt.
Ich
persönlich bin ein absoluter Fan Deiner Räumlichkeiten. Was hat Dich bei der
Gestaltung und beim Farbkonzept inspiriert?
Die meiste
Inspiration habe ich sicherlich auf meinen Reisen bekommen. Die alten Tempel
und Ashrame in Indien haben mich sehr verzaubert. Diese alten Gebäude, die oft
bröckelige Wände oder Außenfassaden haben, der Steinboden meist abgenutzt und
die Treppen im Laufe der Jahre abgelaufen, strahlen für mich etwas ganz
Besonderes aus. Nichts Perfektes und nichts Aufgesetztes – etwas Reines und
dadurch auch etwas Klares. Auch die Yogahallen sind ganz schlicht und einfach:
ein großer Raum, Steinboden, eine Ecke für die Yogamaterialien und einen Altar
– das war´s. Keine aufgesetzte Wellness-Oase. Man spürt in diesen Hallen
sofort, hier geht es um die Findung zu Sich Selbst und nicht um eine weitere
Ablenkung im Äusseren.
Die
Farbwelt der Yogibar ist fast von alleine entstanden. Ich wollte alles so
natürlich wie möglich haben und so haben wir die Dielen einfach abgeschliffen
und geölt und die Tapeten runtergerissen und hinter den Tapeten hat sich eine
spannende Farbwelt gezeigt. In einer Ecke haben wir türkisfarbenen Putz
entdeckt und diesen Ton haben wir dann extra an mischen lassen und
weiterverwendet. Alle Materialen sind aus Naturprodukten, Korkblöcke, Hanfgurte
etc. Die Natur bietet doch die beste Farbwelt überhaupt. Ich muß an
dieser Stelle dazusagen, dass mein Mann die yogibar für mich renoviert hat. Er
kennt mich, meinen Geschmack und wusste unausgesprochen sehr genau, wie ich mir
die Räumlichkeiten vorstelle. Deshalb ist die Yogibar so schön und liebevoll
wie sie ist.
Und
noch mal aus rein persönlicher Neugierde: Was ist das für ein Boden im Flur?
Der fühlt sich so schön warm an und sieht einfach klasse aus.
Wir haben
den vorhandenen Lenolium rausgerissen und den Boden mit einer Art Estricht
ausgegossen und dann mit einer Bodenfarbe angestrichen – mehr nicht ;)
Liebe
Helen, vielen Dank für das Interview und den Einblick in Dein aufregendes
Leben, darauf trinken wir einen :-) Yogitee?
Zu guter
Letzt haben wir noch ein Gewinnspiel. Wenn Ihr bis zum 24.07 einen Kommentar
hinterlasst, könnt Ihr 2x eine kostenlose Yogastunden in der Yogibar gewinnen. (Da das
Gewinnspiel wohl regional von Interesse ist schreibt bitte Yogibar an den
Anfang Eures Kommentars, damit wir wissen, dass Ihr an der Verlosung teilnehmen
wollt.)
21.6.12
Eine Auszeichnung
Das nennt man wohl eine Bergfahrt die mein Blog gerade absolviert. Gestern habe ich einen Award von der lieben Mariela erhalten. Lieben Dank Dir, ich fühle mich geehrt.
Ich gebe diesen Award sehr gerne weiter, da ich selbst eine Auszeichnung als Anerkennung und auch als positive Art von Austausch und Rückmeldung empfinde. Es ist eine Geste. Diese möchte ich gerne weitergeben an.
Fräulein Text
4tes OG
Frl. Minusch
Roboti liebt
bastisRike
Ich hoffe Ihr feut Euch :-)
Ich gebe diesen Award sehr gerne weiter, da ich selbst eine Auszeichnung als Anerkennung und auch als positive Art von Austausch und Rückmeldung empfinde. Es ist eine Geste. Diese möchte ich gerne weitergeben an.
Fräulein Text
4tes OG
Frl. Minusch
Roboti liebt
bastisRike
Ich hoffe Ihr feut Euch :-)
16.6.12
Fräuleinwunder zu Gast bei MiMa
15.6.12
JuniNominierung Idee und Voting
Ab und an sollte man mal stolz sein. Gestern war ich enorm stolz auf meine Große, die eine sehr beeindruckende Zirkusvorführung aufgeführt hat. Ein wirklich tiefes und liebendes Gefühl das da in mir hochkam. Und jetzt bin ich auch mal stolz auf mich. Kein halbes Jahr ist mein Blog alt und ich bin tatsächlich nominiert für den Brigitte-Kreativ-Blog-Award im Monat Juni. Auch das fühlt sich wirklich gut an.
Danke an alle, die meinen Blog mögen und mir ein Herz geschenkt haben! Danke liebe Brigitte Jury für Eure Nominierung! Mein Blog, der kleine Fisch unter den 430 gelisteten Blogs, keine 500 Mitglieder, (noch) keine 10.000 Klicks am Tag, keine 18.000 Herzen und dennoch dabei. Ich bin stolz.
Nun aber zu meiner Idee, darf ich vorstellen, das
PARK & RIDE MEMOBOARD
Wer kennt das nicht?
Morgens verlässt man das Haus....und wo steht nun das Auto? Ich habe es doch
hier geparkt!! ...doch nicht?
Ich selbst habe schon
diverse morgendliche Straßenwanderungen auf der Suche nach meinem geparkten
Auto hinter mir. Eine Lösung musste her, tataaa, das Park
Memoboard.
Und da das Auto etwas verlassen
auf dem Memoboard wirkt habe ich gleich noch einem zweiten „Familienproblem“
Platz geschaffen: Wo ist.....
Kennt Ihr das auch: man
kommt von der Arbeit nach Hause und die Wohnung ist leer. Manchmal, mit ganz
viel Glück, liegt ein Zettel auf dem Küchentisch. Aber nur manchmal.
Großes Fragezeichen im
Kopf. Wer ist wo? Bei Freunde, Einkaufen, Musikschule..?
Ein
Blick auf das Memoboard kann Abhilfe schaffen. Hier kann man nicht nur
markieren wo man geparkt hat, hier können Kids&Co auch hinterlassen wo sie
zu finden sind. Manchmal haben kleine Dinge eine wirklich große Wirkung, hier die Anleitung:
Ihr
braucht:
Eine
magnetische Metallplatte
Den
gewünschten Kartenausschnitt Eurer Umgebung auf Klebefolie (Copyshop)
Modellauto
und Modellmenschen (Architekturbedarf oder Eisenbahnzubehör (z.B.
Spielzeugabteilung)
Kleine
Magneten
Klebepistole
Masking
Tape (oder andere Materialien) zum verzieren
Anleitung
Teil 1 (Park)
Kopiert
im Copyshop einen Kartenausschnitt Eurer Umgebung (mit eingezeichneten Straßen)
auf Klebefolie und klebt diese möglichst ohne Luftblasen auf die
Metallplatte. Nun nehmt Ihr das
kleine Plastikauto und klebt den Magneten mit Heiß- oder Sekundenkleber unter
das Auto. Wenn Ihr nun (abends) nach Hause kommt platziert Ihr das Modellauto auf
dem Memoboard in der Straße in der Ihr geparkt habt. Morgens reicht ein Blick
und Ihr wisst wo Euer Auto steht.
Anleitung
Teil 2 (Ride)
Markiert mit Masking Tape
(Post its oder ähnlichem) die wichtigsten Aufenthaltsorte der
Familienmitglieder auf der Straßenkarte. D.h. Wohnorte der besten Freunde,
Hobbys, Einkaufsladen...eben die Orte an denen sich die Familie hauptsächlich
bewegt.
Jedes Familienmitglied
darf sich nun eine Figur aussuchen. Die Figuren werden wieder mit Magneten
versehen.
Wenn jetzt die Kinder
nach der Schule zu Freunden, zum Spielen etc gehen können sie vorher den Magnet
auf den entsprechenden Ort setzten. So weiß die besorgte Mummy wo sich ihre
Sprösslinge rumtreiben...ohne ständig kontrollierend nachzutelefonieren.
Und wenn Euch grau in
grau optisch nicht zusagt, dann schnappt Euch Masking Tape und tobt Euch aus...
Bei uns hängt das Memoboard im Flur, ein nützliches Ding kann ich Euch sage.
Und wenn Euch meine Idee gefällt, dann votet hier für mich! Und auf Eure Kommentare bin ich auch schon ganz gespannt!
Und wenn Euch meine Idee gefällt, dann votet hier für mich! Und auf Eure Kommentare bin ich auch schon ganz gespannt!
Anmerkung: hätte ich zum Teufel nochmal vorher gewusst, dass es so schwer ist eine Metallplatte zu fotografieren...dann hätte ich nicht diese Idee gewählt. Bei zu wenig Licht sieht alles schwarz aus, bei zu viel Licht reflektiert die Platte und man sieht nur einen weißen Fleck. Dazwischen gibt es noch die Luftblasen/Fingerabdruck Variante. Verzeiht mir meine leihenhafte Fotografie!
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